Das Insub Meta Orchestra (IMO) ist eine Grossformation auf der Basis experimenteller und elektroakustischer Musizierpraxis. Es wurde 2010 vom Duo Cyril Bondi und d’incise gegründet. Es besteht aus ungefähr 50 permanenten Mitgliedern, aus denen sich die jeweiligen Konzertbesetzungen aus etwa 30 internationalen Musikern zusammensetzen. Aus der Fragestellung des Improvisierens in grosser Besetzung hat das IMO im Laufe der Zeit eine stark kollektive und sehr charakteristische Musizierhaltung entwickelt, in der individuelle Gesten in der Arbeit an globalen Klangräumen aufgehen. Auf diese Weise können subtile Materialien aufscheinen und mit der Stille in Dialog treten. Die Begriffe Improvisation und Komposition sind in der ständigen Suche einer spezifischen Entwicklung des Orchesters nicht voneinander zu trennen. Grundthemen der Arbeit sind die Frage nach dem Verhältnis zur Stille, vertieftes und elektroakustisches Hören, die Arbeit mit Dauern, mimetisches Musizieren, leise Dynamik, nichthierarchische Beziehungen und die Zirkulation von Information.


Alexis Dergrenier – Andreas Glauser – Angelika Sheridan – Antoine Läng – Béatrice Graf – Benoît Moreau – Bertrand Gauguet – Brice Catherin – Bruno Crochet – Christian Müller – Christian Neff – Christoph Schiller – Christophe Berthet – Claude-Chantal Hess – Coralie Lonfat – Cyril Bondi – d’incise – Daniel Tyrrel – Dorothea Schürch – Dragos Tara – Eric Ruffing – Filippo Provenzale – Gérald Perrera – Gérald Zbinden – Gaudenz Badrutt – Gregor Vidic – Hans Koch – Heike Fiedler – Ivan Verda – Jacques Demierre – Jamasp Jhabvala – Louis Schild – Luc Müller – Marie Schwab – Marei Seuthe – Maxime Hänsenberger – Otto Von Rhinau – Patricia Bosshard – Raphaël Ortis – Regula Gerber – Rodolphe Loubatière – Sébastien Branche – Sandra Weiss – Simon Bolay – Steve Buchanan – Teresa Hackel – Thierry Simonot – Thomas Peter – Vinz Vonlanthen – Wanda Obrtova – Yann Leguay.



RC_Insub_Mars2013
Kasper T. Toepliz, Revue & corrigée, mars 2013